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Eine Lebensversicherung

Eine Lebensversicherung wird für den Todes- oder Erlebensfall abgeschlossen. Tritt während der Laufzeit der Lebensversicherung der Tod ein, wird die vereinbarte Summe an den im Versicherungsschein bezeichneten Bezugsberechtigten ausgezahlt. Erlebt die versicherte Person den Ablauf, so wird ebenfalls die vereinbarte Versicherungssumme einschließlich der angefallenen Überschüsse ausgezahlt.

Eine zeitliche befristete Lebensversicherung, die nur für den Todesfall abgeschlossen wird, bezeichnet man als Risikolebensversicherung. Hier werden bei Ablauf keine Beträge fällig, wenn der Tod nicht eingetreten ist. Wird in jedem Falle bei einer unbefristeten Lebensversicherung im Todesfall die Versicherungssumme gezahlt, handelt es sich um eine Sterbegeldversicherung. Als Versicherungsfall kann auch die Heirat eines Kindes vereinbart werden. Bei dieser Art der Lebensversicherung spricht man von einer Aussteuerversicherung.

Es gibt viele Gründe für den Abschluss einer Lebensversicherung. So sichert ein Familienvater seine Familie mit einer Risikolebensversicherung ab. Bei seinem Tode soll die Familie den Lebensstandard halten können. Soll die Summe auch beim Ablauf fällig werden, ist dies eine zusätzliche Altersversorgung für die Versicherten.

Üblich ist auch Lebensversicherung auf zwei verbundene Leben, mit denen sich Eheleute gegenseitig absichern. Stirbt einer der Ehegatten, wird die Summe an den überlebenden gezahlt. Diese Art der Lebensversicherung eignet sich auch hervorragend für Geschäftspartner. Beim Tode des einen Partners wird damit eine Auszahlung des Firmenanteiles an die Erben abgedeckt. Damit vermeidet man die Auflösung der Firma und eine mögliche Insolvenz.

Eine der Hauptgründe für eine Lebensversicherung besteht auch in der Absicherung der Immobilienfinanzierung. Die Banken verlangen meist eine Risikolebensversicherung zur Absicherung ihres Kredites. Die Versicherungen selbst geben Policendarlehen auf die abgeschlossene Lebensversicherung. Bei Ablauf der Lebensversicherung wird der Kredit mit der Versicherungssumme getilgt.

Bei den in Deutschland üblichen verbundenen Lebensversicherungen auf den Todes- und Erlebensfall wird neben der vereinbarten Versicherungssumme auch eine garantierte Verzinsung des Sparanteiles beim Ablauf ausgezahlt. Hinzu kommen noch die erwirtschafteten Überschüsse. Die garantierte Mindestverzinsung von derzeit 2,25% gibt es allerdings nur auf herkömmliche Lebensversicherungen, bei denen das Kapital konservativ angelegt wird.

Bei den fondsgebunden Lebensversicherungen entfällt die Garantieverzinsung, da ein großer Teil des Kapitals in Aktien- oder Immobilienfonds angelegt wird. Hier ist nur die versicherte Summe garantiert. Die Auszahlung der Überschüsse richtet sich nach der Entwicklung des angelegten Risikokapitals.

Wird eine Lebensversicherung vor ihrem eigentlichen Ablauf gekündigt, so werden nicht das angesparte Kapital und die erwirtschafteten Überschüsse ausgezahlt, sondern nur der vereinbarte Rückkaufswert. Diese Rückkaufwerte werden bereits bei Abschluss der Lebensversicherung festgelegt. So kann jeder Versicherte feststellen, wie hoch die Auszahlung bei vorzeitiger Kündigung ist. Eine solche Kündigung ist in jedem Falle mit Nachteilen verbunden.

Besser ist es, einen Vertrag beitragsfrei zu stellen. Damit wird das Kapital in eine beitragsfreie Versicherungssumme umgestellt. Sollte man das Geld vorzeitig benötigen, empfiehlt es sich, die Lebensversicherung zu verkaufen. Für den Handel mit Lebensversicherungen hat sich inzwischen auch in Deutschland ein Markt etabliert, so dass man mehrere Angebote einholen kann. So erhält man den besten Preis für seine Versicherung.