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Private Pflegeversicherung - großer Leistungs-Vergleich!

Das Risiko, zu einem Pflegefall zu werden und dauerhaft auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein, gilt hierzulande für jedermann. Durch das Schwinden körperlicher Kräfte oder der geistigen Leistungsfähigkeit tritt eine Pflegebedürftigkeit vorrangig im hohen Lebensalter ein, Unfälle mit Invalidität als Folge können jedoch Menschen jeden Alters zum Pflegefall machen. Der Staat bietet Betroffenen mit der gesetzlichen Pflegeversicherung seit zwei Jahrzehnten ein sinnvolles System zur Finanzierung, doch nur in seltenen Fällen werden die individuellen Pflegekosten hierdurch komplett gedeckt. Der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung ist deshalb als zweite Säule der Finanzierung eines Pflegefalls empfehlenswert.


Dass die Einführung einer gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung notwendig wurde, hat entscheidend mit Wandlungen unserer Gesellschaft zu tun. Noch vor zwei bis drei Generationen war es üblich, dass sich Familienangehörige um Pflegebedürftige kümmerten, die häufig in den eigenen Haushalt übernommen wurden. Dies ist mittlerweile zur Ausnahme geworden, Millionen Menschen leben aus beruflichen oder privaten Gründen nicht mehr in ihrem Heimatort. Hierdurch wird die Generation der Eltern und Großeltern alleine zurückgelassen, die zum Lebensende hin immer mehr Fähigkeiten und Kompetenzen einbüßen und auf eine Pflege angewiesen sind. Durch die gesetzliche und private Pflegeversicherung wird eine Finanzierung externer Pflegekräfte als Problemlösung möglich.

Weshalb überhaupt die Pflegeversicherung genutzt werden sollte

Das Wohl der eigenen Familie liegt jedem Menschen am Herzen. Gerade in schwerwiegenden Lebenslagen wie einer fortschreitenden Alterung mit dem Verlust vieler alltäglicher Fähigkeiten wünschen sich Kinder und Enkel die optimale Versorgung ihrer Eltern oder Großeltern. Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu beanspruchen, die seit 1995 im Sozialgesetzbuch der Bundesrepublik fest verankert wurde,

ist deshalb zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die Leistungen stehen jedem Bundesbürger zu, der nach objektiv bemessenen Kriterien zum Pflegefall geworden ist. In welcher Höhe die monatliche Unterstützung gewährt wird, hängt von der vorliegenden Pflegestufe und der Art der Pflege ab.

Für Menschen in jüngeren Lebensjahren steht der Absicherungsgedanke beim Abschluss einer privaten Pflegeversicherung stärker im Vordergrund. Sollte die eigene Person im Laufe der Jahre und Jahrzehnte zum Pflegefall werden, müssen der Ehepartner oder die Kinder nicht finanziell aufkommen. Für diese näheren Verwandten besteht rechtlich sogar die Pflicht, für ein pflegebedürftiges Familienmitglied aufzukommen, nur ein Teil des monatlichen Einkommens bzw. Privatvermögens bleiben hierbei anrechnungsfrei. Falls keine Familie vorhanden ist, die für die Pflegekosten neben der gesetzlichen Pflegeversicherung aufkommen könnte, ist die private Absicherung umso wichtiger. Dies gilt umso mehr, da die gesetzlichen Leistungen bei einer höheren Pflegestufe kaum für umfassende Leistungen wie die Unterbringung in einem Pflegeheim ausreichen.

Die Beitragszahlung zur gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung

Das gesetzliche Pflegesystem wird von allen Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Deutschland finanziert und ist mit der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung zu vergleichen. Aktuell (Stand: 2015) tragen beide Seiten einen Anteil von 1,175 % des Bruttoeinkommens, Freiberufler und Rentner kommen aufgrund des fehlenden Arbeitgebers komplett mit 2,35 % für den Pflegeanteil auf. Außerdem wird ein Aufschlag von 0,25 % angerechnet, falls der Beitragszahler kinderlos ist.

Beim ergänzendem Abschluss einer privaten Pflegeversicherung richtet sich die Beitragshöhe ausschließlich nach individuell kalkulierten Risiken. Durch eine Gesundheitsprüfung und allgemeine Informationen wie Alter und Geschlecht des Versicherten wird ein persönlicher Beitragssatz ermittelt, der in Relation zum jeweiligen Risiko einer Pflegebedürftigkeit steht. In dieser Hinsicht ist es lohnenswert, möglichst früh im Leben über den Abschluss der privaten Pflegeversicherung nachzudenken, da durch das junge Alter, eine gute Gesundheit und die lange Vertragslaufzeit noch geringe Beitragssätze warten.

 

 

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung

Welchen finanziellen Betrag ein Pflegebedürftiger monatlich vom Staat erhält, folgt einem komplexen Berechnungssystem mit vielen Faktoren. Wesentlich ist hierbei, dass die Leistungen ausschließlich auf Antrag gewährt werden, das Sozialamt von Stadt oder Gemeinde ist hier der zentrale Ansprechpartner. Nach einer Prüfung der individuellen Fähigkeiten des Betroffenen in seinem Lebensalltag erfolgt die Einstufung in eine vom Gesetzgeber festgelegte Pflegestufe, wobei unterschieden wird zwischen:

 

  • Pflegestufe 0 (Demenzkranke sowie Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, die nicht die Anforderungen der Pflegestufe I erfüllen)
  • Pflegestufe I (erhebliche Pflegebedürftigkeit, durchschnittlich 90 Minuten pro Tag)
  • Pflegestufe II (schwere Pflegebedürftigkeit, durchschnittlich 180 Minuten pro Tag)
  • Pflegestufe III (schwerste Pflegebedürftigkeit, durchschnittlich 300 Minuten pro Tag, inkl. ganztägige Härtefälle)


Welche Pflegestufe im individuellen Fall vorliegt, wird durch einen unabhängigen Prüfer im Zuge der Antragstellung festgelegt. Im gewohnten häuslichen Umfeld verschafft sich dieser ein Bild davon, wie alltägliche Tätigkeiten sowie die sogenannte Grundpflege gelingen und welcher Zeitaufwand hiermit jeweils verbunden ist. Zur Grundpflege gehören die Aspekte Ernährung, Hygiene und Mobilität und die hiermit verbundene Einschätzung des Gutachters, wie gut dem Antragssteller diese elementaren Alltagstätigkeiten gelingen. Ist durch ihn die Einstufung erfolgt, bringt dies ein monatliches Pflegegeld in staatlich festgelegter Höhe mit sich. Dem Gutachten kann widersprochen werden, auch die erneute Erstellung nach einigen Jahren nach Verschlechterung des Gesundheitszustands ist möglich.

Welche Kosten konkret von der gesetzlichen Pflegeversicherung übernommen werden

Neben der ermittelten Pflegestufe ist die Art der Pflege für die Leistungshöhe entscheidend. Hierbei berücksichtigt der Staat, ob sich Angehörige oder ein professioneller Pflegedienst im häuslichen Umfeld um die betroffene Person kümmern oder die Unterbringung in einem Pflegeheim notwendig wird. Grundsätzlich übernimmt der Staat Pflegekosten in den folgenden Szenarien:

 

  • Zahlung von Pflegegeld für selbst beschaffte Personen (z. B. ein Familienmitglied)
  • Übernahme der Pflegesachleistung bei Beauftragung eines ambulanten Pflegedienstes
  • Kostenübernahme für eine teilstationäre Pflege (als Tag- oder Nachtpflege)


Bei Gewähr des Pflegegeldes im erstgenannten Fall steht dieses dem betroffenen Haushalt zur freien Verfügung. Er kann als finanzielle Leistung für den Familienangehörigen angesehen werden, der sich um die Pflege seines Familienmitglieds kümmert und hierfür einen Lohn erhält. Als Pflegesachleistung ist das Geld zweckgebunden und geht direkt an den zuständigen Pflegedienst, der für eine komplette Entlastung der Familienmitglieder sorgt. Für eine teil- oder sogar vollstationäre Pflege wird unabhängig von der ermittelten Pflegestufe ein höheres Pflegegeld gewährt, beispielsweise um die Zusatzkosten für die Anmietung eines Heimplatzes zu finanzieren.

Verträge nach Möglichkeit früh abschließen

Die Versicherungsbranche dazu mehrere Lösungen erarbeitet. Für alle gilt: Je eher man sich darum bemüht, auch für den Pflegefall vorzusorgen, desto günstiger sind die Policen. Denn in jungen Jahren gibt es in der Regel noch keine gravierenden gesundheitlichen Einschränkungen, die als Risiko gewertet würden und sich negativ auf den Beitrag auswirken. Ältere Kunden mit einer etwas umfangreicheren Krankengeschichte müssen hingegen schon genau vergleichen, wo sie eine Pflegezusatzversicherung mit ausreichender Leistung zu einem angemessenen und vor allen Dingen finanzierbaren Preis erhalten. Zur Auswahl stehen dabei vornehmlich drei Lösungen: die Pflegetagegeldversicherung, die Pflegekostenversicherung und die Pflegerentenversicherung.

Mehrere Zusatzversicherungsvarianten

Welche dieser Optionen am ehesten infrage kommt, sollte in Ruhe geklärt werden. Jeder der Verträge hat Vor- und Nachteile, die nur individuell abgewogen werden können. Empfohlen wird gemeinhin die Pflegezusatzversicherung in Form eines Tagegelds. Die Assekuranz zahlt den vereinbarten Betrag bei diesen Policen abhängig von der Pflegestufe. Wie das Geld genutzt wird und ob die Pflege in der eigenen Wohnung oder in einem Heim erfolgt, ist dabei völlig ohne Belang. Die Versicherungsleistung steht zur freien Verfügung. Ähnlich verhält es sich bei der Pflegerentenversicherung. Sie bietet dem Namen entsprechend eine Rente, deren Höhe nach Belieben und den finanziellen Möglichkeiten vereinbart werden kann. Etwas anders gestaltet sich die Pflegekostenversicherung. Sie kommt nur – und auch nur anteilig – für die tatsächlich entstehenden Kosten auf.

Details und Leistungen vergleichen

Bei sämtlichen Pflegezusatzversicherungen sind Interessenten gut beraten, sich mit den Bedingungen vertraut zu machen. Einige Fragen, die in diesem Zusammenhang geklärt werden sollten: Wann erbringt die Assekuranz eine Leistung? Gibt es Einschränkungen und wie entwickelt sich die Rente, das Tagegeld oder die Kostenerstattung mit Blick auf die Pflegestufe? Wird zum Beispiel auf eine Leistung in Pflegestufe I verzichtet, wird der Vertrag natürlich günstiger. Ob es Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt. Wichtig ist, auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme zu achten, um im Ernstfall bestmöglich abgesichert zu sein. Zudem sollte man die Kosten im Blick behalten. Denn eine Pflegezusatzversicherung bringt wenig, wenn sie aus Kostengründen vorzeitig gekündigt werden muss.
Günstige private Pflegeversicherung

Die private Pflegeversicherung nimmt immer mehr an Bedeutung zu, da die Lebenserwartung in Deutschland kontinuierlich steigt. Es werden immer mehr Menschen über 75 Jahre alt, wodurch das Risiko, pflegebedürftig zu werden, auch entsprechend zunimmt. Oftmals reicht die soziale Pflegeversicherung nicht aus, da diese nur die Grundversorgung bildet. Machen Sie sich frühzeitig Gedanken ums Älter werden und schützen Sie sich rechtzeitig vor eventuellen finanziellen Sorgen.

Folgende Leistungen sind in der privaten Pflegeversicherung enthalten:

– Häusliche Pflegehilfe oder Pflegegeld
– Pflegehilfsmittel und technische Hilfen
– Teilstationäre Pflege
– Kurzzeitpflege
– Vollstationäre Pflege
– Soziale Sicherung der Pflegepersonen
– Leistungen bei Pflegezeit der Pflegeperson
– Pflegekurze für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen
– Leistungen für Pflegebedürftigkeit mit erheblichen allgemeinen Betreuungsbedarf
– Individuelle Pflegeberatung.

Die staatliche Pflegeversicherung reicht im Pflegefall meist nicht. Für eine vollstationäre Pflege z.B. in der höchsten Pflegestufe III erhält der Versicherte zum Beispiel maximal 1.432 Euro (in besonderen Härtefällen bis zu 1.688 Euro) pro Monat.

Ein Platz im Pflegeheim kostet in Westdeutschland aber durchschnittlich 2.821 Euro im Monat, vereinzelt sogar bis zu 3500 Euro. Die Pflegeversicherung kommt also nur für einen Teil der Kosten auf. Den Rest müssen die Betroffenen oder ihre Angehörigen selbst.

Wer richtigerweise in der staatlichen Fürsorge keinen ausreichenden Schutz sieht und auch seiner Familie finanziell nicht  zur Last fallen will  bzw. auch kein ausreichend großes Privatvermögen besitzt, hat keine andere Wahl, als durch eine freiwillige Pflegezusatzversicherung für den Ernstfall vorzusorgen. Eine Pflegetageldversicherung ist für die meisten Menschen die sinvollste Alternative, weil sie dem Versicherten die Entscheidungsfreiheit lässt, wie die monatliche Zahlung verwendet werden soll. Vergleichen Sie Pflegezustzversicherungen in unserem übersichtlichen Vergleichsrechner.  Geben Sie einfach die Höhe des gewünschten Pflegetagegelds pro Pflegestufe ein und vergleichen Sie die Ergebnisse.

Für die häusliche Betreuung durch Familienangehörige werden seit 2013 folgende Leistungen durch die gesetzliche Pflegeversicherung erbracht:

 

  • Pflegestufe 0: 120 Euro
  • Pflegestufe I: 235 Euro
  • Pflegestufe II: 440 Euro
  • Pflegestufe III: 700 Euro


In den Pflegestufen I und II kann es zur Gewähr eines Zuschlags kommen, falls die pflegebedürftige Person in ihren Alltagskompetenzen stärker eingeschränkt sein sollte. Ebenfalls als staatliche Leistung ohne zusätzliche Kosten für die Betroffenen werden Qualitätssicherungsbesuche erbracht, um pflegende Angehörige zu beraten und bei allen Fragen rund um diese Tätigkeit zu unterstützen.

Im Falle der Zahlung als Pflegesachleistung für einen ambulanten Pflegedienst sind aktuell folgende Leistungen gesetzlich festgeschrieben:

  • Pflegestufe I: 450 Euro
  • Pflegestufe II: 1.100 Euro
  • Pflegestufe III: 1.450 Euro


Zuschläge in den Stufen I und II sind auch hier etabliert, in Härtefällen kann die Zahlung bis zu einem Maximalbetrag von 1.918 Euro erfolgen. Auch eine Abrechnung als Kombinationsleistung ist möglich, wenn sich die Pflegearbeit von einem Familienmitglied und einem ambulanten Pflegedienst geteilt werden. In dieser Situation werden die Anteile der erbrachten Leistungen einander gegenübergestellt und ein monatliches Pflegegeld in Relation zur Pflegestufe ermittelt, das diesen Anteilen entspricht.

Für die teilstationäre Unterbringung gewährt der Staat die gleichen Leistungshöhen, wobei zusätzlich von einer Anrechnung von Pflegesachleistungen ausgegangen wird. Die Kombination mehrerer Pflegeleistungen sind allerdings auf 150 % der oben genannten Leistungen beschränkt, so dass sich je nach Pflegestufe folgende Höchstförderung für einen Pflegebedürftigen ergeben:

 

  • Pflegestufe I: 675 Euro
  • Pflegestufe II: 1.650 Euro
  • Pflegestufe III: 2.325 Euro


Letztlich sind nicht finanziell gewährte Leistungen für den Pflegenden zu erwähnen. Zu diesen gehören die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Unfallversicherung während der Pflegezeit oder eine Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung, falls mehr als 14 Stunden pro Woche in die Pflege investiert werden.

Für die vollstationäre Unterbringung gelten schließlich noch folgende Höchstbeträge, die von der gesetzlichen Pflegeversicherung direkt an das entsprechende Pflegeheim überwiesen wird:

 

  • Pflegestufe I: 1.023 Euro
  • Pflegestufe II: 1.279 Euro
  • Pflegestufe III: 1.550 Euro
  • Härtefälle: bis 1.918 Euro