• Finanzielle Absicherung und Schutz der Hinterbliebenen bei plötzlichem Tod
  • Tilgung von laufenden Krediten
  • Auszahlung auch bei Eintritt kurz nach dem Vertragsabschluss
  • Nach Ablauf erlischt der Versicherungsschutz
  • Keine Rückzahlung der Beiträge

Eine Risikolebensversicherung ist die perfekte Absicherung der Familie

Bei der Risikolebensversicherung handelt es sich nicht um eine Geldanlage, sondern ausschließlich um die Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall. Bei einer Risikolebensversicherung ist es darüber hinaus möglich, durch die sogenannte Restschuldversicherung, vorhandene Kredite abzusichern.

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Wer braucht eine Risikolebensversicherung?

Grundsätzlich sollte jeder, der seine Familie nicht sowieso schon komplett finanziell abgesichert hat eine Lebensversicherung in Erwägung ziehen. Viele Versicherungsanbieter bieten bereits sehr niedrige Beitragszahlungen an und die Gewissheit, dass Frau und Kinder im Falle eines Unfalls abgesichert sind, ist mehr wert als einige Euro mehr im Monat. Vor Abschluss der Risikolebensversicherung erfolgt vonseiten der Versicherung eine kurze Überprüfung des Lebensstils und die sogenannte Gesundheitsprüfung. Dies ist nötig um das Risiko für den Versicherer abzuschätzen. Das Ergebnis kann die Höhe des monatlichen Beitrags beeinflussen. Je nach Lebensstil ist das Risiko des Todesfalles höher oder niedriger. Ein professioneller Formel 1 Fahrer beispielsweise hat natürlich ein höheres Risiko zu verunglücken als jemand mit einem normalen Bürojob. Eine generelle Ablehnung ist allerdings sehr selten. Mehr Infos zur Gesundheitsprüfung finden Sie weiter unten oder hier. Absicherung für den Partner durch eine Risikolebensversicherung

Vorteile einer Risikolebensversicherung

Der große Vorteil der Risikolebensversicherung ist die Absicherung der Familie im Todesfall. Deshalb ist diese Versicherungsart vor allem für solche Personen wichtig, die eine Familie zu versorgen haben. Dies gilt gerade dann, wenn zum Beispiel Schulden vorhanden sind oder die Darlehensraten für eine Immobilie abbezahlt werden müssen. Denn nur durch eine Risikolebensversicherung kann hier verhindert werden, dass die Familie im Ernstfall nicht nur mit der Trauer konfrontiert ist, sondern auch noch vor einem riesigen Schuldenberg steht und möglicherweise ihr Heim verliert.

Nachteile einer Risikolebensversicherung

Der Nachteil der Risikolebensversicherung ist natürlich der, dass die Beiträge am Ende der Vertragslaufzeit nicht zurückgezahlt werden, wenn der Versicherungsfall bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingetreten ist. Man kann diese Versicherung also nicht für die Altersvorsorge einsetzen. Gerade wenn man noch jung ist, sollte man daher überlegen, ob es nicht besser ist, eine entsprechende Kapitallebensversicherung abzuschließen. Hier hat man dann nicht nur die Absicherung im Todesfall, sondern bekommt dann auch noch später eine hübsche Versicherungssumme ausgezahlt. Diese Option sollte vor allem dann erwogen werden, wenn man selbstständig ist und entweder gar keine oder nur eine geringe gesetzliche Rente bekommt. Allerdings hat man dafür auch höhere Beiträge zu bezahlen. Wer also ohnehin eine entsprechend hohe Kapitallebensversicherung hat, der benötigt keine Risikolebensversicherung. Außerdem ist zu beachten, dass die Versicherungssumme im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht ausgezahlt wird. Dafür ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung notwendig! Zusätzlich sollte man beachten, dass mit Abschluss der Versicherung ein bindender Betrag mit dem Versicherungsgeber eingegangen wird. Man verpflichtet sich also die Zahlungen währen der gesamten Laufzeit zu zahlen. Die Bindung beträgt in der Regel mindestens 12 Jahre, also eine wirklich lange Zeit. Ob man eine Risikolebensversicherung braucht, sollte man sich also wirklich gut überlegen. Hinzu kommt, dass die Beiträge zwar bei bereits 50 Euro monatlich starten, je nach Lebensstil und Beruf aber auch sehr hoch sein können. Außerdem zahlen die meisten Versicherungen im Falle eines Selbstmords keine Zahlung aus. Hinzu kommt, dass de meisten Versicherungen im Falle einer Vertragserfüllung keine Auszahlung anbieten. Läuft der Vertrag also einfach ab, wird kein Geld ausgezahlt oder zurückerstattet.

Was ist bei der Gesundheitsprüfung zu beachten?

Bei der Gesundheitsprüfung sollte man unbedingt ehrlich sein und alle Fragen richtig beantworten. Denn anderenfalls kann der Versicherer die Leistungen verweigern und die Prämien einbehalten. Hat man Zweifel, so sollte man den behandelnden Arzt von der Schweigepflicht entbinden und gemeinsam mit ihm bzw. dem behandelnden Facharzt den betreffenden Fragebogen durchgehen. Gesundheitsprobleme führen hier nur ganz selten zur Ablehnung eines Versicherungsnehmers, können aber zu höheren Prämien führen.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Bei der Versicherungssumme ist zu prüfen, wie viel Geld die Familie oder der Erbe im Todesfall konkret benötigt. Absicherung der Familie: Welcher Betrag soll für den Partner bleiben? Wie viel Geld benötigen die Kinder, zum Beispiel für Ausbildung oder Studium? Schulden: Wie hoch sind die Schulden? Muss eine belastete Immobilie abgelöst werden? Nachlassverbindlichkeiten: Wie hoch sind die voraussichtlichen Beerdigungskosten? Sind Pflichtteilsansprüche zu erfüllen? Erbschaftssteuer: Wie hoch ist die zu erwartende Erbschaftssteuer? Darunter fällt auch die Risikolebensversicherung. Die beiden letzteren Punkte spielen vor allem dann eine Rolle, wenn ein nichtehelicher Lebenspartner als Erbe eingesetzt werden soll. Gerade für die Absicherung einer Familie kann eine Risikolebensversicherung sehr wichtig sein. Sie sorgt dafür, dass diese im Todesfall nicht vor einem riesigen Schuldenberg steht. Mehr informationen zu dem Thema Lebensversicherungen erfahren Sie hier.

Wie hoch sind die Prämienzahlungen?

Wie viel kostet mich eine Risikolebensversicherung wirklich? Das ist wohl eine Frage, die sich viele Menschen stellen. Natürlich variieren die Kosten von Person zu Person. Trotzdem haben wir unser Bestes getan einige Beispiele für Sie aufzustellen. Unser Beispiel zeigt: Vergleichen lohnt sich! Das folgende Beispiel basiert auf folgenden Daten:
Die gewünschte Versicherungssumme im Todesfall beträgt 150.000 Euro.:
Die Laufzeit beträgt 20 Jahre:
Geburtsdatum ist der 1.1.1984 der Versicherungsnehmer ist also 30 Jahre alt, männlich und Nichtraucher

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • ohe Versicherungssummen zu niedrigen Beiträgen
  • deutliche Beitragsersparnis durch hohe Gewinnbeteiligung
  • Nachversicherungsgarantie: Erhöhen Sie Ihren Schutz um bis zu 30.000 Euro
    ohne Gesundheitsprüfung bei bestimmten Ereignissen (z.B. bei Heirat, Geburt eines Kindes, Bau/Erwerb einer selbst genutzten Immobilie, Einkommenserhöhung von mindestens 10 % des monatlichen Bruttoeinkommens im Durchschnitt der letzten 12 Monate).
  • Verlängerungsrecht: Möglichkeit, den Versicherungsschutz in den ersten 15 Jahren ohne Gesundheitsprüfung um bis zu 10 Jahre zu verlängern.
  • Vorgezogene Todesfallleistung: Vorzeitige Auszahlung der Versicherungssumme bei schwerer Krankheit des Versicherten mit einer Lebenserwartung von weniger als 12 Monaten möglich.
  • Extra-Kindergeld: Bei Ableben des Versicherten wird für jedes Kind unter 7 Jahren zusätzlich zur Versicherungssumme für ein Jahr ein Kindergeld in Höhe von 200 Euro pro Monat gezahlt.
  • Bau-Bonus: Ohne Mehrbeitrag automatische Erhöhung der Versicherungssumme
    um 10 Prozent (max. 30.000 Euro) für die Bauphase einer selbst genutzten
    Immobilie (max. 9 Monate).

Die Risiko-Lebensversicherung zahlt bei Tod der versicherten Person die versicherte Todesfallsumme (Versicherungssumme) an die Bezugsberechtigten aus.
Sie ist die preisgünstigste Form, Hinterbliebene zu versorgen oder Darlehensverpflichtungen abzusichern.

Insbesondere für Junge Familien und Bauherren ist die Risikolebensversicherung eine wichtige Absicherung. Sollten noch Kinder zu versorgen sein, so ist es ratsam, auch den (vielleicht nicht) berufstätigen Partner zu versichern. Wenn ein Partner stirbt, ist man ggf. gezwungen, bestehende Verpflichtungen zu erfüllen oder eine Haushaltskraft einzustellen. Sofern der Hauptverdiener stirbt, ist plötzlich wegfallendes Einkommen zu ersetzen.

Der persönliche Vorsorgebedarf hängt von Ihrer individuellen Versorgungssituation ab. Die Stiftung Warentest empfiehlt als untere Grenze für die Risikolebensversicherung etwa das Drei- bis Fünffache eines Jahreseinkommens. Zu beachten ist jedoch, dass Tilgungsverpflichtungen aus Krediten oder Hypotheken den Absicherungsbedarf erhöhen. Aufgrund relativ günstiger Beiträge bei einer Risikolebensversicherung, sollte man die Versicherungssumme also nicht zu knapp wählen.

Die gewünschte Laufzeit des Vertrages hängt in erster Linie von der individuellen Versorgungssituation ab. Wenn es um die Absicherung Ihrer Angehörigen geht, ist eine möglichst lange Vertragsdauer ratsam. Die Versicherung sollte mindestens so lange laufen, bis die Kinder ihre Ausbildung beendet haben und auf eigenen Beinen stehen.

Wenn ein Darlehen abgesichert werden soll ist es günstig, die Vertragsdauer auf die Restlaufzeit des Kredites abzustimmen. Hier kann eine Risikoversicherung nach Tilgungsplan eine günstige Wahl sein.

Tipp: Vereinbaren Sie lieber eine etwas längere Laufzeit, auch wenn der Beitrag dadurch etwas teurer wird. Wenn Sie den Todesfallschutz irgendwann nicht mehr oder nicht in der ursprünglichen Höhe benötigen ist es möglich, die Risikolebensversicherung jederzeit ganz oder teilweise zum Schluss des Versicherungsjahres oder zum Schluss des folgenden Kalendermonats zu kündigen.

Bis zu einer Todesfallsumme von 300.000 Euro reicht die Beantwortung der Gesundheitsfragen aus. Erst wenn eine höhere Versicherungssumme vereinbart werden soll, wird eine ärztliche Untersuchung erforderlich.

Wenn die versicherte Person nach Vertragsabschluss anfängt zu rauchen, so ist dies unverzüglich dem Versicherer schriftlich mitzuteilen. Die Versicherung wird dann ab dem nächsten Monatsersten auf den Rauchertarif umgestellt.

Es ist leider nicht möglich, vom Rauchertarif später in den Nichtrauchertarif zu wechseln.

Bezugsberechtigt ist, wer die Versicherungsleistung bei Tod der versicherten Person erhalten soll. Klare Formulierungen helfen hierbei. Nennen Sie im Antrag die Person, welche Sie begünstigen wollen, mit Vor- und Zunamen, Geburtsnamen und Geburtsdaten. Es ist auch möglich mehr als einen Bezugsberechtigten einzutragen und entsprechende Anteile prozentual festzulegen.

Wie bei den meisten Angeboten leistet der Versicherer bei Freitod nur, wenn die Police bereits eine Laufzeit von mindestens drei Jahren aufweist. Insbesondere wenn man einen neuen Vertrag abschließt, um ggf. einen alten zu kündigen, sollte dieser Umstand beachtet werden.

Welche Gesundheitsfragen werden bei einer Risikolebensversicherung gestellt?

Wenn man heutzutage eine Risikolebensversicherung abschließen möchte, muss man verschiedene Gesundheitsfragen beantworten. Der Versicherer wird die Antworten der Gesundheitsfragen dazu benutzen, um das Todesfallrisiko der versicherten Person einzuschätzen und wird anhand dessen den Beitrag festlegen.

Wer zum Beispiel Raucher ist, wird eine höheren Beitrag bezahlen müssen, da die Sterblichkeitsrate statistisch gesehen höher ist, als bei einem Nichtraucher (etwa 7 Jahre).

Das gleiche gilt für verschiedene Berufsarten. Zum Beispiel wird ein Sprengstoff Experte einen höheren Beitrag zahlen als eine Hausfrau, da das Risiko eines Todesfalles bei so einem Beruf weit aus höher ist.

Ich möchte nun wissen, welche Gesundheitsfragen bei der Risikolebensverischerung genau gestellt werden und habe daher einen Test gemacht: Ich habe einen Risikolebensversicherungs Antrag über das Internet abgeschlossenum zu sehen welche  Gesundheitsfragen genau gestellt werden. Hier ist das Ergebniss:

Beispiel Risikolebensversicherung Gesundheitsfragen:

  1. Frage zu dem Beruf: Welchen Beruf üben Sie aus?  – Wenn Sie nicht berufstätig sind, nennen Sie bitte Ihre Gründe hier.
  2. Gefahren zum Beruf: Üben Sie gefahrvolle Tätigkeiten in Ihrem Beruf oder in Ihrer Freizeit aus? Dazu gehört:  Umgang mit Sprengstoffen, Waffen, radioaktiven oder gesundheitsschädlichen Substanzen, Tauchen, Kampfsport, Fliegen, Motorrad-/ Quadfahren?
  3. Planen Sie derzeit einen außereuropäischen  Auslandsaufenthalt von mehr als 6 Wochen?
  4. Haben Sie in den letzten 12 Monaten Zigaretten oder andere Tabakwaren wie z. B. Pfeife, Zigarren oder Zigarillos geraucht? (Wenn ja, gewähren wir Ihnen den Rauchertarif) Angaben: X Stück pro Tag
  5. Wurde ein Antrag auf Ihr Leben bei uns oder einer anderen Gesellschaft abgelehnt, zurückgestellt, noch nicht oder nur zu erschwerten Bedingungen angenommen?
  6. Geben Sie Ihr Körpergröße an
  7. Geben Sie Ihr Gewicht an
  8. Haben Sie oder nehmen Sie in den letzten 5 Jahren Medikamente oder Drogen zu sich?
  9. Wurde bei Ihnen eine HIV-Infektion festgestellt (positiver AIDS-Test)?
  10. Waren Sie in den letzten 10 Jahren im Krankenhaus- oder haben Sie Kuraufenthalte genommen?
  11. Litten Sie in den letzten 5 Jahren oder leiden Sie zurzeit an Krankheiten, Krankheits- oder Unfallfolgen, Gesundheitsstörungen, Alkoholabhängigkeit oder sonstigen Beschwerden?
  12. Sind Sie in den letzten 5 Jahren ärztlich untersucht, beobachtet, beraten oder behandelt bzw. operiert worden?
  13. Wurde bei einer Routine-Untersuchung, z. B. Check-up, (Krebs-)Vorsorgeuntersuchung, etwas festgestellt?
  14. Sind ärztlicherseits Behandlungen oder Untersuchungen vorgesehen oder angeraten?

Bei einer Risikolebensversicherung wird in der Regel eine bestimmte Summe vereinbart, die im Todesfall an den oder die begünstigten Personen ausgezahlt wird. Hierbei hat man zwei Möglichkeiten:

Feste Versicherungssumme

Man kann eine feste Todesfallsumme vereinbaren. Dann wird im Todesfall eine feste Summe an die Berechtigten ausgezahlt. Diese Variante kommt vor allem dann in Frage, wenn man eine Familie oder den nichtehelichen Lebenspartner absichern möchte. Bei der Höhe der Versicherungssumme sollten eine Vielzahl von Faktoren beachtet werden:

  • Wie viel Geld will man dem Lebenspartner hinterlassen?
  • Wie viel Geld benötigen die Kinder, zum Beispiel für Ausbildung oder Studium?
  • Gibt es Schulden? Muss eventuell ein Immobiliendarlehen abgelöst werden?
  • Gibt es Pflichtteilsansprüche und andere Nachlassverbindlichkeiten?
  • Was ist mit der Erbschaftssteuer?

Wenn man alle diese Faktoren zusammennimmt, dann lässt sich daraus die nötige Versicherungssumme errechnen.

Der Nachteil dieser Versicherungsart sind aber die hohen Beiträge, die nicht für andere Zwecke, zum Beispiel die Altersvorsorge, verwendet werden können.

Umwandlung zur Kapitallebensversicherung

Allerdings gibt es einige Versicherungen, die diese Versicherungsart mit der Option zur Umwandlung anbieten. Hierbei gilt ein bestimmter Teil der eingezahlten Beträge als eine private Altersvorsorge. Dieser Anteil kann während der Vertragslaufzeit ohne eine weitere Gesundheitsprüfung in eine kapitalbildende Lebensversicherung umgewandelt werden. Damit hat man dann später auch eine private Altersvorsorge. Allerdings bringt diese Variante dann auch erhöhte Beiträge mit sich.

Der variable Beitrag

Des weiteren kann man auch einen variablen Beitrag vereinbaren. Dabei wird eine jährlich fallende Beitragssumme zusammen mit einer fallenden Versicherungsleistung vereinbart. Diese Variante kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn ein Darlehen abgesichert werden muss, zum Beispiel für den Kauf einer Immobilie. In diesen Fällen verlangen die Banken und andere Kreditgeber in vielen Fällen auch den Abschluss eine solchen Restschuldversicherung, um das Darlehen zu besichern. Allerdings sollte man dabei bedenken, dass dann zwar die Immobilie im Ernstfall schuldenfrei ist, aber keine Absicherung der Familie vorhanden ist. Deshalb ist in der Regel die erste Variante vorzuziehen.

Alternative: Kapitallebensversicherung mit zusätzlichem Todesfallschutz

Man sollte natürlich auch prüfen, ob man nicht auch eine Kapitallebensversicherung abschließen kann. Diese hat den Vorteil, dass man auch etwas für die Altersvorsorge tun kann. Gerade wenn man noch jung ist und etwas für seine Familie tun möchte, kann das eine gute Alternative sein. Denn dann sind auch die Beiträge noch relativ niedrig.

Der Nachteil ist allerdings, dass man auf diese Weise keine Möglichkeit hat, die Erbschaftssteuer zu vermeiden. Um dieses zu umgehen, kann man den Vertrag auch auf das Leben des jeweils anderen Partners abschließen und die Beiträge selbst einzahlen. Damit vermeidet man im Ernstfall die Erbschaftssteuer.

Allgemeine Informationen zuR Risikolebensversicherung

Regelung für folgende Personen:

am 01.01.2002 bereits verheiratet und zu diesem Zeitpunkt ein Partner älter als 40 Jahre.

Anspruch auf Witwen-/ Witwerrente aus der GRV besteht für überlebende Ehegatten, die nach dem Tode des Ehegatten nicht wieder geheiratet haben, wenn die verstorbenen Ehegatten die allgemeine Wartezeit (5 Jahre) erfüllt haben.
Die W-/W-Rente beträgt grundsätzlich mind. 25 % der Versicherungsrente des verstorbenen Ehepartners (sog. Kleine Witwen- bzw. Witwerrente).
Wenn der/die Hinterbliebene das 45. LJ vollendet hat oder ein Kind erzieht, das da 18. LJ noch nicht vollendet hat, bzw. für ein Kind sorgt, das wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten oder erwerbsgemindert ist, beträgt die Witwen- bzw. Witwerrente grundsätzlich 60 % der Versichertenrente (sog. Große Witwen- bzw. Witwerrente).